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Eine Streuobstwiese - was ist das ?

Auf Streuobstwiesen stehen die Bäume oft “verstreut” in der Landschaft, daher rührt der heutige Name.
Die Streuobstwiese ist die traditionelle Form des Obstanbaus und steht damit im Gegensatz zum intensiv betriebenen Niederstamm-Obstanbau in Plantagen.

Streuobstwiesen wurden häufig in der Nähe zu Höfen und Dörfern angelegt, sie dienten der Versorgung
der Bevölkerung und prägen schon seit Jahrhunderten unsere Landschaft.

In unserer Region den “Stauden”, überwiegen die Apfelbäume, sie werden ergänzt durch Birnen, Quitten,
Zwetschgen und Kirschen sowie durch Beerensträucher wie Holunder und anderen. In den Stauden gibt
es nur noch wenige erhaltene alte Streuobstbestände, der größte Teil wurde in den sechziger Jahren des
20. Jahrhunderts gerodet. Allerdings wurden in den letzten 10 Jahren bereits über 4.000 neue Obstbäume
nur in dieser Region angepflanzt.

Streuobstbestände aus hochstämmigen Obstbäumen gehören aufgrund ihrer Strukturvielfalt zu unseren
wertvollsten Lebensräumen. Bis zu 5.000 verschiedenen Tier- und Pflanzenarten finden auf Streuobstwiesen
in Mitteleuropa einen Lebensraum. Hier leben Fledermaus, Igel, Biene & Co. in einer wunderbaren Artenvielfalt.
Die IG Streuobstwiese und jeder Bürger, der Obst aus der Region pflegt oder nutzt, trägt zur Erhaltung der Streuobstbestände bei. Das ist Natur- und Landschaftsschutz, ganz einfach und ganz praktisch.

Eine typische Streuobstwiese
in der Blüte.

Typische Streuobstwiese
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